Zum Hauptinhalt springen

Marchionne mit Zuckerbrot und Peitsche

Der Fiat-Chef will 700 Millionen Euro in ein italienisches Werk investieren und so Jobs von Polen zurück ins Land holen. Als Gegenleistung fordert er viel.

Fiat will in das Werk Pomigliano 700 Millionen Euro investieren und die Produktion des Fiat Panda von Polen dorthin verlegen. Im Gegenzug verlangt das Unternehmen von den Beschäftigten aber längere Arbeitszeiten und kürzere Pausen. Dagegen aber machen die Gewerkschaften mobil.

Nun droht Konzernchef Sergio Marchionne mit der Schliessung von Pomigliano. Es wäre das Zweite. Abhängig sei der Entscheid von der Haltung der Gewerkschaften des süditalienischen Werks Pomigliano, sagte Marchionne am Freitag. «Ich wüsste nicht, was wir sonst tun könnten», antwortete Marchionne auf die Frage nach einer Schliessung des Standorts, falls die Gewerkschaften Fiat nicht entgegenkommen sollten.

Sollten die Gewerkschaften nicht zustimmen, könnte Fiat das Werk schon kommendes Jahr schliessen. Der Konzern hatte bereits im Januar angekündigt, einen Standort in Termini Imerese auf Sizilien Ende 2011 schliessen zu wollen. Fiat ist der grösste private Arbeitgeber Italiens mit rund 80'000 Beschäftigten.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch