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Lüge liess Apple-Börsenkurs absacken

Ein Autor hat auf einer Website behauptet, Steve Jobs liege mit Herzproblemen im Krankenhaus. Jetzt sucht die Börsenaufsicht den Lügner.

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«Die Gerüchte über meinen Tod sind heftig übertrieben»: Steve Jobs mit einer klaren Stellungnahme.
«Die Gerüchte über meinen Tod sind heftig übertrieben»: Steve Jobs mit einer klaren Stellungnahme.
Keystone

Der Bericht erschien am Freitag auf iReport.com, einer vom Fernsehsender CNN betriebenen Bürgerjournalisten-Website.

Unter dem Pseudonym «Johntw» veröffentlichte ein bislang nicht in Erscheinung getretener Autor das Gerücht, Jobs sei mit Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Aktienkurs stürzte ab und erholte sich erst wieder, als Apple die Meldung dementierte und iReport.com das Posting aus dem Angebot entfernte.

In letzter Zeit auffallend hager

Die US-Börsenaufsicht SEC habe iReport.com noch am selben Tag kontaktiert, sagte eine CNN-Sprecherin. Man unterstütze die Börsenaufsicht nach besten Kräften mit Informationen über das Posting. «Johntw» habe zuvor nichts auf der Website veröffentlicht. Die Autoren sind nicht gezwungen, sich mit vollem Namen zu registrieren, müssen allerdings eine E-Mail-Adresse angeben.

Jobs war im Juli 2004 wegen eines Tumors an der Bauchspeicheldrüse operiert worden. Wenige Wochen später nahm er seine Geschäfte wieder auf. In letzter Zeit wirkte Jobs auffallend hager, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand anheizte. Ende August wurde irrtümlicherweise ein Nachruf auf ihn veröffentlicht. Der 53-Jährige gilt als nahezu unersetzlich für Apple.

(AP)

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