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Looser gibt Lack-Produktion in Österreich auf

Die Thurgauer Industriegruppe hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahrs einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

Die Industriegruppe Looser verdiente unter dem Strich 23,1 Millionen Fr. nach 25,9 Millionen Fr. in der Vorjahresperiode. Werden allerdings ausserordentliche Gewinne der Vorjahresperiode herausgerechnet, konnte der Gewinn deutlich gesteigert werden, wie die Looser-Gruppe heute mitteilte. Der Betriebsgewinn stieg auf 40,9 (Vorjahresperiode: 31,9) Millionen Franken.

Beim Umsatz machte die Looser-Gruppe ebenfalls einen kräftigen Sprung: Dank der breiten Diversifizierung stiegen die Verkäufe um 32,3 Prozent auf 384,1 Millionen Franken. Bereinigt um Zukäufe und Währungseffekte, betrug das Wachstum 6 Prozent und lag damit in der angepeilten Bandbreite von 5 bis 10 Prozent.

Im gesamten laufenden Jahr will Looser beim Umsatz die Marke von 500 Millionen Fr. erreichen. Das entspricht einem Wachstum von rund einem Fünftel im Vergleich zum Geschäftsjahr 2007. Das Wachstum ist auch der Übernahme der Prüm-Garant-Gruppe, dem zweitgrössten Türhersteller Deutschlands, zu verdanken.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wird die Lack-Produktion im österreichischen Mäder (Feycolor) bis Ende März nächsten Jahres aufgehoben. Im deutschen Regensburg dagegen wird die Produktion intensiviert. Looser will damit gruppeninterne Synergien nutzen.

Die Looser-Gruppe mit Sitz in Arbon TG beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter in Europa, Asien und den USA. Das Unternehmen ist seit Mitte Juni an der Schweizer Börse kotiert.

SDA/vin

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