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Lindt&Sprüngli wächst stärker als der Schokolademarkt

Das Zürcher Unternehmen mit seinen mehr als 500 Läden weltweit hat im vergangenen Jahr 4,51 Milliarden Franken umgesetzt.

Süsse Versuchung: Pralinés sind bei den Konsumenten nach wie vor beliebt. (Keystone/Walter Bieri/Archiv)
Süsse Versuchung: Pralinés sind bei den Konsumenten nach wie vor beliebt. (Keystone/Walter Bieri/Archiv)

Lindt&Sprüngli verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr erneut mehr Lindorkugeln, Schokoladentafeln und Pralinés. Mit seinen weltweit nun etwas mehr als 500 Shops und Cafés gewann der Schokoladenproduzent weitere Marktanteile.

Insgesamt setzte Lindt&Sprüngli 4,51 Milliarden Franken um. Das ist in Franken gerechnet ein Plus von 4,5 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Aus eigener Kraft und um Währungseffekte bereinigt wuchs der Schokoladenhersteller um 6,1 Prozent, nachdem das organische Wachstum im ersten Halbjahr mit 6,2 Prozent noch leicht höher lag. Experten hatten im Vorfeld mit einem etwas geringeren Wachstum gerechnet.

Marktanteile gewonnen

Einmal mehr sei Lindt&Sprüngli schneller als der gesamte Schokolademarkt gewachsen und habe Marktanteile dazugewonnen, hiess es vom Unternehmen weiter. Dabei hätten alle Regionen zum Wachstum beigetragen. In Europa wuchs man organisch mit 6,2 Prozent und im «Rest der Welt» mit 7,6 Prozent.

In Nordamerika, wo Lindt in den letzten Jahren zu kämpfen hatte, wuchs der Premiumschokoladenhersteller nun organisch um 5,4 Prozent. Bereits in der ersten Jahreshälfte hatte Lindt eine Erholung in den USA gemeldet. Dazu trugen sowohl die Marken Lindt und Ghirardelli sowie die Sorgentochter Russell Stover bei, wie es hiess.

Ziele bestätigt

Im Ausblick hält die Gruppe an den vor einem Jahr gesetzten langfristigen Zielen fest. Damals hatte man sich von seiner langjährigen Umsatzvorgabe von 6 bis 8 Prozent Wachstum verabschiedet, nachdem diese bereits das zweite Jahr in Folge verfehlt wurde. Seither liegt die Messlatte bei 5 bis 7 Prozent.

Genauere Gewinnzahlen gibt der Konzern wie immer im März bekannt.

SDA/fal

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