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Kickbacks im Gutachter-Nebel

Banken müssen einbehaltene Kommissionen an die Kunden zurückgeben, so das Bundesgericht. Über die Konditionen streiten Gutachter – die selber oft mit Banken verbandelt sind.

Felix Schaad, Tages-Anzeiger

Es geht um sehr viel Geld, Schätzungen zufolge um 3 Milliarden Franken oder mehr. Geld, das die Banken ihren Kunden zurückzahlen müssten, würden sie dem Urteil des Bundesgerichts vom Oktober 2012 Folge leisten. Das Gericht hat entschieden, dass Banken die von ihnen einbehaltene Kommissionen (Retrozessionen) an die Kunden herausgeben müssen. Das Problem: Das Gericht hat mit seinem Urteil nicht alle Fragen restlos geklärt. Diese Rechtsunsicherheit suchen die Banken zu ihren Gunsten auszunutzen. Die umstrittenste Frage ist die der Verjährung – die Frage, ob die Kommissionen auf fünf oder zehn Jahre zurück zu erstatten sind.

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