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«Keiner lässt sich gern raufbluffen»

Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit begibt sich Roche in einen milliardenschweren Übernahmekampf. Wie riskant ist das? Und welche Beispiele für gescheiterte feindliche Übernahmen gibt es?

Legte heute beim Angebot für die Illumina-Übernahme nochmals eins drauf: Roche-Präsident Franz Humer.
Legte heute beim Angebot für die Illumina-Übernahme nochmals eins drauf: Roche-Präsident Franz Humer.
Reuters

5,7 Milliarden Dollar ist der Basler Pharmakonzern Roche bereit für die amerikanische Gentechfirma Illumina zu zahlen. Der Haken daran: Die umworbene Braut ziert sich, wenn nicht zu sagen: weigert sich. Nun gingen die Roche-Oberen über die Bücher und legen nochmals eine knappe Milliarde drauf. Und wie ist die Reaktion? Der Verwaltungsrat von Illumina riet den Aktionären, auch die aufgebesserte Offerte vorerst nicht anzunehmen. Der Verwaltungsrat werde das Angebot prüfen und den Aktionären «zu gegebener Zeit» eine Empfehlung unterbreiten. Der Grund ist klar: Möglicherweise lässt sich noch mehr aus dem Basler Pharmamulti herausholen. Der Fall erinnert an Roches noch grössere Übernahme von Genentech im Jahr 2009 (siehe Box links).

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