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Kauft die Swiss den Superjumbo?

Die Fluggesellschaft Swiss will bald entscheiden, welcher Flugzeugtyp dereinst den Airbus A340 ersetzt. Klar scheint zu sein, dass es ein grösseres Flugzeug sein wird.

Neu ins Spiel gebracht: Die erste Boeing 747-8 der Lufthansa nach ihrem Jungfernflug auf dem Flughafen von Los Angeles. (10. Dezember 2012)
Neu ins Spiel gebracht: Die erste Boeing 747-8 der Lufthansa nach ihrem Jungfernflug auf dem Flughafen von Los Angeles. (10. Dezember 2012)
Keystone
Die Boeing 747-8 steht seit 2012 als Passagierflugzeug im Einsatz...
Die Boeing 747-8 steht seit 2012 als Passagierflugzeug im Einsatz...
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Verschwinden wird dieses vertraute Bild: Ein A340 bei der Landung in Kloten.
Verschwinden wird dieses vertraute Bild: Ein A340 bei der Landung in Kloten.
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Auch die Boeing 747-8 könnte bald auf der Einkaufsliste der Fluggesellschaft Swiss stehen. Dies hat Swiss-Chef Harry Hohmeister gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg in Frankfurt gesagt. Das Superjumbo genannte Flugzeug weist die zweitgrösste Passagierkapazität überhaupt auf.

Die Swiss steht kurz vor dem Ersatz ihrer Langstreckenflotte, die heute unter anderem aus 15 Airbus A340 mit je 219 Sitzplätzen besteht. Klar schien bereits bisher zu sein, dass die Swiss grössere Flugzeuge kaufen will. Im Gespräch waren die Boeing 777 und der Airbus A350. Entscheiden will sich die Swiss noch dieses Jahr. «Diese Frage werden wir sicher in den nächsten zwölf oder gar sechs Monaten beantworten müssen», sagte Hohmeister im November. Auf die infrage kommenden Flugzeugtypen wollte sich Hohmeister damals aber noch nicht festlegen.

Drei Optionen im Gespräch

«Wir wollen eher mit grösseren Flugzeugen wachsen», sagte Hohmeister nun in Frankfurt. «Der A380 ist für die Swiss kaum eine Option. Wir werden uns aber die Boeing 747-8 und 777 sowie den Airbus A350 anschauen.»

Bei der Swiss betont man auf Anfrage, dass beim Ersatz von Flugzeugen jeweils alle Optionen geprüft werden. Darum stehe auch die Boeing 747-8 im Raum. Ein Entscheid sei jedoch noch nicht gefallen.

Eine Rolle könnte bei dem Entscheid auch die Muttergesellschaft Lufthansa spielen, die für die Flugzeugeinkäufe im Konzern zuständig ist. Sie hat letztes Jahr ihren ersten Superjumbo in Empfang genommen. Doch auch die Lufthansa verweist auf die Prüfung aller Optionen. «Es wäre falsch, nicht alle Langstreckenflugzeuge in Betracht zu ziehen», sagt Mediensprecher Thomas Jachnow auf Anfrage.

Bloomberg/mw

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