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iPhone-Verkäufe übertreffen alle Erwartungen

Der Umsatz von Apple ist im zweiten Quartal gleich um 80 Prozent in die Höhe geschossen. Auch Yahoo und Intel haben erfreuliche Zahlen präsentiert und die Wallstreet damit kräftig angetrieben.

Der weltgrösste Technologiekonzern Apple hat dank des Erfolgs des iPhone erneut mit seinen Geschäftszahlen alle Erwartungen übertroffen. Der Umsatz des Konzerns schoss im zweiten Quartal um mehr als 80 Prozent in die Höhe auf 24,67 Milliarden Dollar. Dabei sprang ein Gewinn von knapp sechs Milliarden Dollar heraus, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Apple verkaufte im ersten Quartal 18,65 Millionen iPhones - ein Anstieg von 113 Prozent.Der Absatz des Tablet-Computers iPad belief sich auf 4,69 Millionen Exemplare - hier hatten sich viele Branchenexperten etwas mehr versprochen, aber Apple verkaufte nach eigenen Angaben alle Modelle, die produziert werden konnten. Bei den Mac-Computern stiegen die Verkäufe um 28 Prozent auf 3,76 Millionen Geräte. Die Apple-Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kursanstieg von drei Prozent, nachdem sie bereits im regulären Handel deutlich zugelegt hatte.

Auch Intel und Yahoo mit guten Zahlen

Derweil haben starke Quartalszahlen von Intel, Yahoo und zahlreichen anderen Grossunternehmen die Wallstreet am Mittwoch kräftig angetrieben. Die Schwergewichte bei den Tech-Firmen hätten mit ihren guten Bilanzen die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung an die Börse zurückgebracht, sagten Händler.

Es gehe nicht allein darum, dass viele Firmen mehr verdient und umgesetzt hätten als erwartet, sagte ein Analyst. «Es dreht sich auch die fundamentale Stimmung an der Börse, da allgemein eine sehr enttäuschende Berichtssaison nicht ausgeschlossen war, vor allem im Tech-Sektor.»

Dow-Jones-Index steigt um 1,5 Prozent

Eher freundliche Nachrichten gab es auch in der Euro-Schuldenkrise: Eine neue Anleihe Spaniens stiess auf hohe Nachfrage, was an den Märkten als positiv interpretiert wurde. Auch von der Konjunkturfront kamen positive Daten: Der Absatz bestehender US-Eigenheime legte im März verglichen mit dem Vormonat um 3,7 Prozent auf das Jahr hochgerechnet auf 5,1 Millionen zu. Experten hatten nur mit fünf Millionen gerechnet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,5 Prozent höher bei 12'453 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 12'263 und 12'475 Punkten geschwankt hatte. Damit erreicht er seinen höchsten Stand seit knapp drei Jahren. Der breiter gefasste S&P-500 kletterte um 1,3 Prozent auf 1330 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq um 2,1 Prozent auf 2802 Stellen.

SDA/jak

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