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«Ich hatte ursprünglich nicht vor, jemals bei Ems und meinem Vater zu arbeiten»

Magdalena Martullo-Blocher übernahm vor knapp sieben Jahren als ältestes von vier Geschwistern die Leitung der Ems-Chemie.

Magdalena Martullo-Blocher: Die Ems-Chefin verbringt ihre Freizeit vor allem mit der Familie.
Magdalena Martullo-Blocher: Die Ems-Chefin verbringt ihre Freizeit vor allem mit der Familie.
Keystone

Frau Martullo, seit 2004 sind Sie Ems-Chefin. Wann war für Sie klar, dass Sie einmal in die Fussstapfen Ihres Vaters Christoph Blocher treten würden? Nach meinem Eintritt 2001 in die Ems-Chemie ergab es sich, dass mir mein Vater immer mehr Führungsaufgaben abtrat. Letztendlich führte ich das operative Geschäft, während er sich mehr um Finanzbelange kümmerte. Er war jedoch als Verwaltungsratspräsident klar oberster Chef von Ems. Als ich am 10. Dezember 2003 im Radio hörte, dass mein Vater Bundesrat geworden war, wurde mir schlagartig die neue volle Führungsverantwortung bewusst.

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