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Hugh Hefner will Playboy alleine

Der Playboy-Gründer hat angeboten, sein Medienimperium wieder komplett selbst zu führen, und will dafür die restlichen frei gehandelten Anteile kaufen.

Er will seine Bunnies nicht teilen: Playboy-Gründer Hugh Hefner.
Er will seine Bunnies nicht teilen: Playboy-Gründer Hugh Hefner.
Keystone

Anschauen soll sie sich jeder - doch gehören sollen die berühmten Bunnies nur noch einem: Playboy-Gründer Hugh Hefner. Der 84-Jährige will sein Unternehmen von der Börse nehmen.

Er hat dazu ein Angebot eingereicht, das den Konzern um das Männermagazin mit etwa 185 Millionen Dollar bewertet, wie Playboy Enterprises am Montag mitteilte.

Der Aktienwert erhöhte sich nach Bekanntgabe des Angebots im vorbörslichen Handel um 35 Prozent auf 5,31 Dollar.

Für jede Aktie 5.50 Dollar

Für jede Aktie, die sich derzeit bei einem Anleger befindet, biete Hefner 5.50 Dollar, das entspreche einem Aufpreis von etwa 40 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Hefner arbeite für das Angebot mit dem Finanzinvestor Rizvi Traverse Management zusammen.

Hefner hatte den «Playboy» 1953 gegründet; die erste Ausgabe zierte ein Bild der damals noch kaum bekannten Marilyn Monroe. Im Lauf der Jahre entwickelte sich ein Unterhaltungskonzern rund um das berühmteste Männermagazin der Welt. Trotz jahrzehntelangem Erfolg mit knapp bekleideten Models, war das Unternehmen nicht zuletzt durch den Rückgang von Anzeigen in Schwierigkeiten geraten.

SDA/cra

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