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Griechenland-Krise: Neuer Rekord für Risikoprämien – Schweizer Börse gibt nach

Einen Tag nach der Herabstufung griechischer Staatsanleihen auf Schrottstatus durch die Ratingagentur S&P sind die Kreditkosten für das Land weiter gestiegen. Die Schweizer Börse leidet darunter.

Einen Tag nach der Herabstufung griechischer Staatsanleihen auf Schrottstatus durch die Ratingagentur S&P sind die Zinssätze explodiert. Die Risikoprämie für zehnjährige griechische Staatsanlehien stieg am Mittwoch auf den Rekordstand von 9,63 Prozentpunkten Differenz zu den Zinsen auf zehnjährige Bundesanleihen. Demnach müsste Griechenland derzeit mehr als 12 Prozent Zinsen anbieten, um an den Finanzmärkten frisches Geld zu bekommen. Das ist das Vierfache dessen, was Deutschland aufwenden muss.

Griechenland hat beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Eurogruppe ein Hilfspaket im Umfang von 45 Milliarden Euro beantragt. Darüber ist aber noch nicht entschieden.

EFG standen fast 7 Prozent im Minus

Der Schweizer Aktienmarkt steht weiter unter Druck. Der Leitindex SMI ist am Mittwoch teilweise unter die Marke von 6'600 Punkten gesunken. So tief notierte der SMI zuletzt Mitte Februar. Bis um 11.20 Uhr erholte sich der Markt auf 6608,53 Punkte - ein Minus von 1,2 Prozent. Der Tagestiefststand betrug 6'555,86 Einheiten.

Die Schuldenprobleme der Eurozone lasten besonders stark auf den Bankaktien. Diese haben im Verlauf die Abgaben deutlich ausgeweitet. So geben UBS um 2,9 Prozent und Credit Suisse um 2,22 Prozent nach. EFG standen fast 7 Prozent im Minus. Die Privatbank hat einen griechischen Hauptaktionär.

ddp/sam

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