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Frankenstärke bremst Georg Fischer

Mit schwächerem Franken sähe das Resultat noch eindrücklicher aus: Georg Fischer weist für das erste Halbjahr 2011 einen mehr als doppelt so hohen Gewinn und eine Umsatzsteigerung um 10 Prozent aus.

Der Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer hat im ersten Halbjahr 2011 den Gewinn auf 92 Millionen Franken mehr als verdoppelt. Beim Umsatz erreichte der Hersteller von Rohrsystemen, Autoteilen und Werkzeugmaschinen 1,86 Milliarden Franken.

In Schweizer Franken ist dies eine Steigerung um zehn Prozent, wie der Traditionskonzern am Montag mitteilte. In den Währungen der Märkte, auf denen Georg Fischer tätig ist, hat sich der Umsatz jedoch um knapp ein Viertel erhöht.

Grösseres Geschäftsvolumen

Georg Fischer schneidet damit besser ab als erwartet. Industrieexperten hatten nach einer Umfrage der Finanznachrichtenagentur AWP einen Gewinn von 83 Millionen Franken und einen Umsatz von 1,85 Milliarden Franken erwartet.

Der starke Franken schlägt sich vor allem in den Zahlen des Konzerns nieder. Die negativen Effekte fürs Geschäft konnte Georg Fischer nach eigenen Angaben hingegen dank des grösseren Geschäftsvolumens und Kostenmassnahmen auffangen. Georg Fischer gelang es auch, die Preise gegenüber den Kunden zu bestimmen.

Auch auf das Eigenkapital hatte die Frankenstärke kaum Einfluss, wie der Konzern weiter mitteilt. Die Eigenkapitalquote blieb nahezu unverändert bei 39 Prozent.

Mehr Mitarbeiter

Georg Fischer war in der Krise tief in die roten Zahlen gestürzt. Die anziehende Weltkonjunktur sowie strenge Sparmassnahmen hoben den finanziell soliden Konzern ab Mitte 2009 aber zurück in die Profitabilität. Wichtiger Träger des Erfolgs bei Georg Fischer ist das Geschäft in Asien.

Dort hat Georg Fischer neue Arbeitskräfte eingestellt. Der Mitarbeiterbestand stieg in der ganzen Gruppe um 800 auf 13'200 Personen.

SDA/rub/bru

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