Zum Hauptinhalt springen

Firmen sehen schlechtere Zeiten für Schweizer Wirtschaft

Die ETH Zürich hat 2700 Firmen befragt, was für Auswirkungen die Annahme der Initiative gegen Masseneinwanderung hat. Klar wird: Zahlreiche Unternehmen fahren ihre Investitionen fürs nächste Jahr zurück.

Nahezu ein Drittel der Unternehmen rechnet mit steigenden Kosten für die Personalrekrutierung: Eisenbahn-Produktion in Villeneuve VD.
Nahezu ein Drittel der Unternehmen rechnet mit steigenden Kosten für die Personalrekrutierung: Eisenbahn-Produktion in Villeneuve VD.
Keystone

Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative drückt auf die Investitionsbereitschaft der Firmen. Eine Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) zeigt, dass 2,6 Prozent der befragten Firmen ihre Investitionen bereits in diesem Jahr senken wollen.

Danach nimmt die Neigung für weitere Senkungen deutlich zu. 5,8 Prozent der Firmen wollen ihre Investitionen fürs nächste Jahr zurückfahren, wie aus der heute veröffentlichten Umfrage der KOF hervorgeht. Für 2016 sind es bereits 7,5 Prozent der Unternehmen mit abgespeckten Investitionsplänen.

Auf der anderen Seite wollen nur wenige Firmen mehr investieren: In diesem Jahr sind es lediglich 0,9 Prozent und im nächsten Jahr 1,8 Prozent.

Grosse Skepsis

Auswirkungen durch die Annahme der Initiative befürchten die Umfrageteilnehmer insbesondere bei der Personalpolitik: Nahezu ein Drittel der Unternehmen rechnet mit steigenden Kosten für die Personalrekrutierung. Für das nächste Jahr gaben 7 Prozent der Betriebe an, eine zurückhaltendere Personalpolitik zu verfolgen, wie es weiter hiess.

Das deutlichste Resultat der Befragung drückt eine grosse Skepsis in der Schweizer Wirtschaft aus: Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Unternehmen ist der Ansicht, dass die Wachstumsdynamik der Schweizer Wirtschaft durch die Annahme der Initiative gebremst wird. Firmen des Baugewerbes rechnen eher mit Abschlägen bei den Investitionen und der Beschäftigung als Firmen aus der Industrie oder dem Dienstleistungsbereich, wie es in der Mitteilung heisst.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch