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Firmen pfeifen auf die Inflation in China

Die Inflation in China bleibt auf hohem Niveau. Dennoch leiden die Gewinne der meisten ausländischen Firmen bis jetzt kaum darunter. Solange die Produktivität hoch bleibt, reissen auch Investitionen nicht ab.

Infrastrukturfirmen bleiben trotz der hohen Inflation in China gefragt: Stahlwerksgerüst von Thyssen Krupp für einen Standort 150 Kilometer nordwestlich von Shanghai.
Infrastrukturfirmen bleiben trotz der hohen Inflation in China gefragt: Stahlwerksgerüst von Thyssen Krupp für einen Standort 150 Kilometer nordwestlich von Shanghai.
Keystone

Chinas Inflationsproblem hält an. Im Juli lag die Teuerungsrate bei 6,5 Prozent, dem höchsten Wert seit drei Jahren. Im Monat davor waren es 6,4 Prozent. Gerüchte aus dem Maschinenbau- und Textilsektor wurden laut, die hohe Inflation und damit verbundene Lohnsteigerungen würden eine Auslagerung des Produktionsstandorts nach China zunehmend unattraktiv machen und einzelne Standorte sogar wieder abgezogen werden. Und zwar deshalb, weil mit den steigenden Preisen auch die Löhne nach oben angepasst werden und die Produktion für Unternehmen damit zu teuer wird.

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