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Fifa-Exekutivmitglied Teixeira will auf Gewinn verzichten

Kein finanzielles Risiko, aber Gewinn an der Fussball-WM 2014: Das hatte Fifa-Mann Ricardo Teixeira schriftlich mit sich vereinbart. Nun verzichtet er auf das Geld.

Justiz steht bei ihm vor der Tür: Ricardo Teixeira wird der Geldwäscherei, der Wirtschaftskriminalität und der Steuerdelikte beschuldigt.
Justiz steht bei ihm vor der Tür: Ricardo Teixeira wird der Geldwäscherei, der Wirtschaftskriminalität und der Steuerdelikte beschuldigt.
Keystone

Der Weltfussballverband Fifa will nicht gegen Exekutivmitglied Ricardo Teixeira vorgehen. Der Brasilianer hatte im Hinblick auf die Fussball-WM 2014 in Brasilien mit sich selber einen Vertrag geschlossen: Links unterschrieb er als Präsident des brasilianischen Fussballverbandes (CBF), rechts als Privatperson. Mit diesem Vertrag hat Teixeira eine Gesellschaft für die Organisation der WM 2014 gegründet. Bei einem allfälligen Gewinn entscheiden die beiden Partner, also Teixeira und er selber, über die Gewinnaufteilung – unabhängig davon, dass der CBF 99,99 Prozent an der Gesellschaft hält und Teixeira nur den Rest. So steht es im Gesellschaftsvertrag vom 14. April 2008, mit dem die GmbH «WM 2014 – Brasilianisches Organisationskomitee» gegründet wurde.

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