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«Es gibt drei weitverbreitete Mythen über den Rohstoffhandel»

Daniel Jaeggi, Teilhaber der Rohstoffhandelsfirma Mercuria, findet, dass das schlechte Image der Rohstoffindustrie nicht gerechtfertigt sei. Es sei aber auch an der Branche selbst, daran etwas zu ändern.

Die ersten durchschlagenden, unternehmerischen Erfolge feierte Mercuria mit dem Verkauf von russischem Rohöl nach China: Raffinerie im chinesischen Nanjing.
Die ersten durchschlagenden, unternehmerischen Erfolge feierte Mercuria mit dem Verkauf von russischem Rohöl nach China: Raffinerie im chinesischen Nanjing.
Reuters

Mercuria besteht erst seit 9 Jahren, gehört heute aber zu den welt- weit 10 grössten Rohstoffhändlern mit 100 Milliarden Franken Umsatz. Wie sind Sie so schnell gewachsen? Als wir mit Mercuria 2004 an den Start gingen, hatten mein Geschäftspartner Marco Dunand und ich bereits 30 Jahre Erfahrung im Rohstoffhandelsgeschäft. Das ist eine lange Lehrzeit. Wir starteten also nicht bei null. Wir hatten die nötigen Kontakte und die Erfahrung. Wenn man in diesem Geschäft Erfolg haben will, sind darüber hinaus zwei Dinge wichtig: Man muss erstens genug Kapital zur Verfügung haben. Die Banken haben uns beim Aufbau vertraut. Zweitens muss man gute Mitarbeiter haben. Jede Transaktion hängt von einer Reihe von Kompetenzen ab. Man muss Geschäfte zum Abschluss bringen, diese finanzieren, seine Risiken analysieren und Versicherungen abschliessen. Jeder Aspekt ist ein Spezialgebiet.

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