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Ersatzteile fürs Herz aus dem Labor

Sie ist Weltspitze, hat aber zu wenig Investoren: Die Biotech-Industrie in der japanischen Region Kansai.

Brillante Entdeckungen: Shinya Yamanaka.
Brillante Entdeckungen: Shinya Yamanaka.
Keystone

Wenn ein Meniskus reisst, muss das Knie unters Messer. Der Chirurg entfernt den Knorpeltrümmer oder sogar den ganzen Meniskus aus dem Kniegelenk. Knorpel, so glaubte man bisher, kann wie Nervengewebe nicht verheilen.

In der japanischen Region Kansai wird an einer Methode gearbeitet, mit der man den angerissenen Meniskus doch heilen kann. Man provoziert den Knorpel, zu tun, was er eigentlich nicht kann: sich selbst zu heilen. Auch Bandscheiben will man künftig so reparieren. Für andere Organe werden im Labor Ersatzteile produziert, etwa fürs Herz. Kansai mit den Städten Osaka, Kyoto und Kobe ist zu einem der wichtigsten Zentren der Biotechnologie geworden, ein Silicon Valley der Hightechmedizin. Zwölf Forschungsinstitute arbeiten hier an der Medizin der Zukunft.

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