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Eine US-Bank nach der anderen geht pleite

Die Zahl der Bankpleiten in den USA hat in diesem Jahr die 100 übersprungen. Am Freitagabend schloss die Einlagensicherung FDIC sechs weitere Regionalinstitute.

Als bislang letztes musste die SouthwestUSA Bank aus Las Vegas die Segel streichen. Sie ist seit Jahresbeginn das 102. Opfer der immer noch schwelenden Finanzkrise. Die Spareinlagen übernimmt wie üblich eine andere Bank, so dass die Kunden weiter an ihr Geld kommen.

Die kleinen und mittelgrossen Banken in den USA sind die Verlierer der Krise. Viele ihrer Schuldner sind arbeitslos geworden und können ihre Kreditraten nicht mehr zahlen.

Schlechtes Jahr für die Banken

Die grossen Institute - mit Ausnahme der Investmentbank Lehman Brothers und der Sparkasse Washington Mutual - hatte die US- Regierung mit Steuergeldern gestützt. Die neuerlichen Bankpleiten belasten die Einlagensicherung mit knapp 400 Millionen Dollar.

Im gesamten vergangenen Jahr waren 140 US-Institute in den Wirren der Finanzkrise untergegangen. Hält der Trend an, dürfte der Rekord in diesem Jahr gebrochen werden.

Dem zuständigen Kontrollausschuss des US-Kongresse machen vor allem die vielen Kredite für Gewerbeimmobilien Sorgen, die die Banken gewährt haben. Mancherorts stehen ganze Büro- und Geschäftskomplexe leer.

SDA/bru

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