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Ein naiver Investor als ZKB-Bankrat?

Die SVP tut sich schwer mit ihren Kandidaten für das Aufsichtsgremium der Kantonalbank. Bruno Doblers Kompetenz wird angezweifelt, und Georg Fallegger tummelte sich im Dunstkreis einer dubiosen Firma.

«Mein persönliches Risikomanagement hat funktioniert»: Georg Fallegger setzte viel Geld auf eine Wunderzigarette und hatte Pech. Nun kandidiert er für den ZKB-Bankrat.
«Mein persönliches Risikomanagement hat funktioniert»: Georg Fallegger setzte viel Geld auf eine Wunderzigarette und hatte Pech. Nun kandidiert er für den ZKB-Bankrat.
SVP

Georg Fallegger findet es gar nicht lustig, dass seine Rolle in der kurzen, aber deftigen Geschichte der Firma Nicstic publik gemacht werden soll – und das eine knappe Woche vor der Wahl des ZKB-Bankrats. Das mache seine Karriere kaputt, protestiert der Kandidat der SVP. Der Fall Nicstic sei viel zu komplex, um in einem Zeitungsartikel dargestellt werden zu können. So viel vorweg: Nicstic ist heute in Liquidation. Gläubiger fordern über 20 Millionen Franken. Hunderte von Anlegern krochen der Zürcher Firma und ihren deutschen Hintermännern auf den Leim. Einer von ihnen war Fallegger.

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