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Ein grosses Geschäft für Novartis

Der Basler Pharmakonzern verdient voraussichtlich 400 Millionen Franken mit dem Verkauf der Vertriebsrechte eines Blasen-Medikaments. Die US-Wettbewerbsbehörde muss den Handel noch absegnen.

Erfolgreich gehandelt: Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella (rechts)und Konzernchef Joe Jimenez.
Erfolgreich gehandelt: Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella (rechts)und Konzernchef Joe Jimenez.
Keystone

Mit dem Verkauf der US-Rechte für den Vertrieb eines Blasen-Medikaments hat der Basler Pharmakonzern Novartis 400 Millionen Franken in bar gelöst. Der irische Konzern Warner Chilcott kauft die alleinigen Vertriebsrechte für die Tabletten Enablex in den USA.

Novartis hatte 2005 mit der Pharmadivision von Procter & Gamble vereinbart, das Medikament gemeinsam in den USA zu entwickeln und zu vermarkten. Nachdem Warner Chilcott die Division im vergangenen Jahr aufgekauft hatte, ging die Vereinbarung auf die Iren über. Warner Chilcott sicherte sich nun die alleinigen Vertriebsrechte.

Die US-Wettbewerbsbehörden müssen den Kauf der Rechte noch absegnen, wie Novartis am Freitag mitteilte. Ende Oktober soll die Transaktion abgeschlossen sein. Im Rest der Welt behält Novartis die Vertriebsrecht für Enablex, das gegen eine überaktive Blase bei Erwachsenen eingesetzt wird.

SDA/jak

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