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Ein Dutzend Flieger blieben am Boden

Um 16 Uhr ging plötzlich nichts mehr: Eine Cyberattacke gegen die polnische Airline LOT hat den Flugverkehr am Warschauer Flughafen lahmgelegt. Die Polizei ermittelt bereits.

Fünf Stunden war kein Start möglich: Eine Boeing 787 der polnischen Airline LOT.
Fünf Stunden war kein Start möglich: Eine Boeing 787 der polnischen Airline LOT.
Jacek Turczyk, Keystone

Ein Hackerangriff hat den Luftverkehr der polnischen Fluggesellschaft LOT am Warschauer Flughafen mehr als fünf Stunden lang lahm gelegt. Wie LOT am Sonntagabend mitteilte, richtete sich die Cyberattacke gegen das Computersystem, das die Abflüge am Frédéric-Chopin-Flughafen koordiniert. Der Angriff begann demnach gegen 16.00 Uhr (Ortszeit, 17.00 Uhr MESZ), gegen 21.00 Uhr Ortszeit sei die Lage unter Kontrolle gebracht worden. Rund 1400 Fluggäste waren betroffen.

Der Sprecher der Fluggesellschaft, Adrian Kubicki, sagte dem Fernsehsender TVN24, wegen der Hackerangriffs seien etwa ein Dutzend internationale Verbindungen und Inlandsflüge gestrichen worden. Es sei der erste derartige Angriff auf LOT gewesen. Kubicki versicherte, die betroffenen Passagiere hätten die notwendige Hilfe erhalten wie etwa die Möglichkeit, in einem Warschauer Hotel zu übernachten.

Die polnischen Sicherheitsbehörden nahmen Ermittlungen zu dem Fall auf.

AFP/hae

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