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Ebay für Befindlichkeiten

Jack Ma hat den chinesischen Internetkonzern Alibaba gross gemacht. Jetzt bringt er ihn in den USA an die Börse. Es könnte das grösste IPO werden, das man an der Wallstreet je gesehen hat.

Lichtgestalt des chinesischen Onlinehandels: Alibaba-Gründer Jack Ma bei einem Vortrag in Tokio. Foto: Bloomberg
Lichtgestalt des chinesischen Onlinehandels: Alibaba-Gründer Jack Ma bei einem Vortrag in Tokio. Foto: Bloomberg

Lastwagen röhren schwer bepackt durch die Strassen. Kartons und Kisten stapeln sich auf Trottoirs, in Garagen und Treppenhäusern. In dem einst verschlafenen Dorf Qingyanliu in der ostchinesischen Provinz Zhejiang sorgte jahrelang das Brettspiel Mahjong für die grösste Auf­regung. Seit E-Commerce in China explodiert ist, geht es hier zu wie in einem Containerhafen. Die Gemeinde ist ein Umschlagplatz für tonnenweise Alltagswaren von Gartenstühlen bis Heiz­decken. Verkauft wird online über Taobao, die populäre Internetplattform des IT-Konzerns Alibaba. Knapp 12 000 Dorfbewohner betreiben bei Taobao 2000 Shops. Jahresumsatz: 2 Milliarden Yuan, rund 300 Millionen Franken.

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