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Die Postfinance betreibt ein riskantes Spiel

Die Postfinance will mit einem Schnäppchenportal Kundendaten kommerziell ausnutzen und riskiert damit das Vertrauen ihrer Klientel. Das Projekt ist ein heikles Unterfangen, aber verwerflich ist es nicht.

Die Macht der Daten ist verführerisch. Unternehmen wie Amazon, Google und Facebook beweisen, was mit den Informationsspuren, die ihre Nutzer hinterlassen, alles möglich ist. Dieses Spannungsfeld von Kommerz und Privatsphäre erreicht jetzt auch die Finanzwelt und damit einen besonders sensiblen Bereich.

Auf einem Bankkonto laufen Informationen aus verschiedenen und auch intimsten Lebensbereichen zusammen. Diese können ein weit genaueres und ­umfassenderes Bild einer Person zeichnen, als es mit der Auswertung eines Cumulus-Kontos bei der Migros oder der Supercard-Transaktionen bei Coop möglich ist – um zwei Beispiele zu nennen.

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