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Die Fracking-Industrie leidet unter dem Ölpreis

In den USA haben die Notierungen die Marke von 50 Dollar pro Fass unterschritten, weil die geförderten Ölmengen ungebrochen steigen. Für die amerikanischen Schieferöl-Produzenten wird die Lage ungemütlich.

Mit dieser Technik lässt sich mehr Öl aus dem Boden pressen als bei konventionellen Bohrungen: Pumpen einer Fracking-Anlage in Kalifornien. Foto: David McNew (Getty Images)
Mit dieser Technik lässt sich mehr Öl aus dem Boden pressen als bei konventionellen Bohrungen: Pumpen einer Fracking-Anlage in Kalifornien. Foto: David McNew (Getty Images)

Experten sprechen von der gravierend-sten weltwirtschaftlichen Entwicklung im vergangenen Jahr, und ein Ende ist nicht abzusehen: Öl wird auf dem Weltmarkt immer noch billiger. Selbst bei 50 Dollar je Fass scheinen die Notierungen keinen Boden zu finden. Der massgebliche Ölpreis in den USA für die Sorte West Texas Intermediate (Februar-Auslieferung) ist bis Dienstagmittag in London auf gut 49 Dollar pro Fass gesunken, nachdem er zuvor im New Yorker Handel einen Tiefstand von rund 48.50 Dollar erreichte. Die europäische Benchmark für die Sorte Brent hat sich gleichzeitig um 3,5 Prozent auf etwas über 53 Dollar ermässigt.

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