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Die Credit Suisse verweigert Kunden die Dateneinsicht

Das Gesetz hält fest: Jede Person kann Auskunft über die Daten verlangen, die Dritte über sie angelegt haben. Die Auskunftspflicht gilt auch für Banken. Aber nicht alle halten sich daran.

Einsicht ins World Trade Center der Credit Suisse in Zürich. Ihren Kunden gegenüber zeigt sich die CS weniger transparent.
Einsicht ins World Trade Center der Credit Suisse in Zürich. Ihren Kunden gegenüber zeigt sich die CS weniger transparent.
Keystone

Da stand neulich schwarz auf weiss im «Tages-Anzeiger»: «Was viele Bankkunden nicht wissen: Sie dürfen jederzeit Einsicht verlangen in alle Daten, die ihre Bank über sie gespeichert hat.» Und: «Die Bank muss die Informationen grundsätzlich schriftlich und kostenlos innert 30 Tagen liefern.»

So hält es Artikel 8 des Eidgenössischen Datenschutzgesetzes fest. Nur scheint das nicht jede Bank zu wissen oder nicht wissen zu wollen. Leser M. S., der mit einer Lehman-Anlage Geld verloren hatte, reagierte auf den erwähnten TA-Artikel mit der Aussage: «Ich habe die Credit Suisse mehrmals um Einsicht in die persönlichen Unterlagen gebeten. (. . .) Trotzdem ist die Credit Suisse ihren rechtlichen Verpflichtungen nie nachgekommen.»

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