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Die Bankenaufsicht liess Betrüger jahrelang gewähren

Der Devisenhändler Ipco hat seine Kunden um 125 Millionen Franken betrogen. Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) ignorierte Hinweise auf den riesigen Betrugsskandal.

Der Sitz der Finma, vormals Eidgenössische Bankenkommission, in Bern.
Der Sitz der Finma, vormals Eidgenössische Bankenkommission, in Bern.
Keystone

Es handelt sich um den grössten Betrugsfall und einen der längsten Strafrechtsprozesse in der Geschichte des Kantons Schwyz. Von 1996 bis 2004 hatte die Pfäffiker Ipco Investment AG rund 650 Kunden mittels eines Schneeballsystems um 125 Millionen Franken erleichtert. Betroffen waren zahlreiche Kleinanleger, gut situierte Selbstständige und namhafte Unternehmen wie Victorinox. Allein die renommierte Schwyzer Messerschmiede musste 12 Millionen Franken abschreiben.

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