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Die Angst führt zu Gold-Rekord

Sorgen um den weltweit angeschlagenen Finanzsektor und abstürzende Aktienkurse haben dem Goldpreis gestern den höchsten Tagesanstieg der Geschichte beschert.

Gold in Händen: Das Edelmetall glänzt nicht nur schön, es gibt dem Anleger auch ein Gefühl der Sicherheit.
Gold in Händen: Das Edelmetall glänzt nicht nur schön, es gibt dem Anleger auch ein Gefühl der Sicherheit.
Keystone

Angesichts der Unsicherheiten durch die weltweite Finanzkrise gilt Gold derzeit bei vielen Anlegern als sichere Anlage. Steigende Inflationsraten und die anhaltende Sorge um die US-Wirtschaft erhöhen die Nachfrage nach Gold. Gebündelt mit den turbulenten Ereignissen der letzten Tage hat diese Tatsache gestern zu einem dramatischen Anstieg des Goldpreises geführt.

Bisheriger Rekordanstieg im Januar 1980

Goldkontrakte für Dezember stiegen gestern im nachbörslichen Handel in New York um 90,40 Dollar oder 11,6 Prozent auf 870,90 Dollar je Feinunze. Bereits in der regulären Sitzung hatte der Goldpreis 70 Dollar auf 850,50 Dollar zugelegt. Der bisherige Tagesrekord wurde am 29. Januar 1980 mit 64 Dollar aufgestellt. Im frühen Donnerstagshandel legte der Goldpreis weiter bis auf 893 Dollar zu.

Im März erstmals über 1000 Dollar

Mitte März dieses Jahres hatte der Goldpreis hat erstmals die Marke von 1000 Dollar übersprungen. Das lange gehaltene Rekordhoch von 850 Dollar aus dem Jahr 1980 war erst wenige Wochen zuvor gefallen.

Noch Anfang Jahr wurde der schwache Dollar als Haupttreiber für den Anstieg des Goldpreises verantwortlich gemacht. Beim jüngsten Widererstarken der US-Währung und des sinkenden Ölpreises, gab auch der Goldpreis seit dem vergangenen Juli etwas nach.

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