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Detailhändler bleiben auf Frühlingsware sitzen

Die Detailhändler haben einen schwachen März hinter sich. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie 3,4 Prozent weniger umgesetzt. Markant ist der Einbruch im Bereich Nichtnahrungsmittel.

Der lange Winter macht den Schweizer Detailhändlern zu schaffen. Im März sind ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent gesunken. Um Teuerungs-, Verkaufstags- und Feiertagseffekte bereinigt beträgt das Minus 0,9 Prozent.

Bei den Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren stiegen die Umsätze um 1,7 Prozent, wie aus den publizierten Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht. Die Verkäufer dürften davon profitiert haben, dass für die Osterfeiertage anders als im letzten Jahr schon im März eingekauft werden musste.

Demgegenüber fiel der Absatz von Nichtnahrungsmitteln (ohne Treibstoffe) um 7,6 Prozent. Detaillierte Ergebnisse nach Sparten lieferte das BFS noch nicht. Allerdings haben verschiedene Händler schon berichtet, sie seien wegen des ungewohnt langen Winters auf Frühlingsware sitzen geblieben. Gegenüber dem Vormonat nahmen die saisonbereinigten Detailhandelsumsätze real und nominal jeweils um 0,1 Prozent ab, wie es weiter hiess.

SDA/wid

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