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Der neueste Liefer-Boom setzt den Detailhändlern zu

Kunden von Coop und Migros gehen mit Uber fremd. Statt selbst zu kochen, bestellen Schweizer ihr Essen immer öfter bei Lieferdiensten.

Pizza ist längst nicht mehr das Mass aller Lieferdienst-Dinge: Geliefert wird inzwischen vom Gemüsesaft bis zum Thai-Menü oder Sushi alles, was in der Schweiz begehrt wird. Foto: Philipp Rohner

Pizza ist längst nicht mehr das Mass aller Lieferdienst-Dinge: Geliefert wird inzwischen vom Gemüsesaft bis zum Thai-Menü oder Sushi alles, was in der Schweiz begehrt wird. Foto: Philipp Rohner

Erich Bürgler@sonntagszeitung

Wenig Lust oder keine Zeit zum Kochen? Als bequeme Alternative steht längst nicht nur lauwarme Pizza vom Kurier auf dem Menü. Von Wan-Tan-Suppe über Gemüsesäfte bis zu Cordon bleu reicht das Angebot für Lieferungen an die Haustür. Spezialisierte Onlineplattformen bieten eine fast unbeschränkte Auswahl. Heimlieferungen boomen in der Schweiz und sind weltweit ein Milliardenbusiness. Während die Angebote für viele Restaurants ein Zusatzgeschäft sind, wird die Entwicklung für den Detailhandel zu einer Bedrohung.

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