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Der langsame Niedergang von Myspace

Das soziale Netzwerk leidet zunehmend unter dem Platzhirsch Facebook. Co-Präsident Jason Hirschhorn ist nach nur vier Monaten zurückgetreten.

Ein überraschender Abgang: Jason Hirschhorn (links) geht. Mike Jones (rechts) ist künftig der alleinige Präsident des Unternehmens.
Ein überraschender Abgang: Jason Hirschhorn (links) geht. Mike Jones (rechts) ist künftig der alleinige Präsident des Unternehmens.
Keystone

Nach nur vier Monaten verlässt Co-Präsident Jason Hirschhorn das soziale Netzwerk Myspace. Hirschhorn erklärte am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter, er gehe von Los Angeles zurück nach New York. Er glaube an Myspace und seine Führung. Co-Präsident Mike Jones wird das Unternehmen nun als Präsident leiten.

Myspace hat zunehmend unter dem Platzhirsch Facebook zu leiden. Im vergangenen Jahr entliess MySpace ein Drittel seiner Mitarbeiter und schrumpfte in den USA auf 1.000 Angestellte. Das Netzwerk verzeichnete im Mai in den USA etwa 67 Millionen Besucher, das waren vier Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Facebook wuchs unterdessen um 85 Prozent auf 130 Millionen Besucher. Weltweit kam Facebook im April auf 519 Millionen Besucher, MySpace nur auf 111 Millionen.

dapd/jak

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