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Der Café crème wird vier Rappen teurer

4,08 Franken muss man in der Deutschschweiz heute im Schnitt für einen Café crème hinblättern. Damit fällt die Preiserhöhung tiefer aus als in anderen Jahren, in vielen Betrieben ist der «Kafi» sogar billiger geworden.

Schwierige Zeiten für Gastrobetriebe: Der starke Schweizer Franken sorgt dafür, dass gewisse Betriebe die Kaffeepreise eher gesenkt haben. (Video: Keystone)

Der Café crème ist im vergangenen Jahr vier Rappen teurer geworden. Im Schnitt kostet das Heissgetränk mit einem Schuss Kaffeerahm in der Deutschschweiz nun 4,08 Franken. Die meisten Cafés, Bistros und Bäckereien mit Kaffeeverkauf haben den Preis allerdings gar nicht erhöht.

Das beliebte Getränk sei in 79 Prozent der Gastrobetriebe gleich teuer wie im Vorjahr geblieben, teilte der Branchenverband Cafetier Suisse heute Montag mit. Im Vorjahr hatten noch mehr als die Hälfte der Anbieter die Preise erhöht. Cafetier Suisse hat die Angebote in 350 Betrieben verglichen.

Das Gewerbe leidet

Die Zurückhaltung bei den Preiserhöhungen liegt klar am schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, in dem sich die Gastrobranche befindet. Das Gewerbe leidet unter dem abflauenden Tourismus als Folge der europäischen Schuldenkrise und des starken Frankens. Mit einem Gastgewerbebetrieb auf 291 Einwohner ist der Konkurrenzkampf in der Branche zudem sehr hart.

Knapp fünf Prozent der Betriebe haben den Preis für «Kafi» im vergangenen Jahr sogar verbilligt. Die Reduktion geht von 10 bis 90 Rappen pro Tasse. Diese Entwicklung ist laut Cafetier Suisse neu.

SDA/fko

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