Zum Hauptinhalt springen

Darf Hildebrand zu Blackrock?

Der Wechsel von Philipp Hildebrand zum weltgrössten Vermögensverwalter wirft Fragen auf. Zum Beispiel, ob das Wissen des Ex-Währungshüters bei einer Firma mit Hedgefonds-Aktivitäten gut aufgehoben ist.

Die Nationalbank fühlt sich nach dem Wechsel Hildebrands zu Blackrock genügend abgesichert.
Die Nationalbank fühlt sich nach dem Wechsel Hildebrands zu Blackrock genügend abgesichert.
Keystone

Für die Frage, ob nicht gerade Währungsgeschäfte von Blackrock die Anstellung des ehemaligen Schweizer Notenbankchefs heikel erscheinen lassen, ist man bei der Nationalbank gut gerüstet. Für Direktoriumsmitglieder gelte die Regel, dass sie während sechs Monaten nicht bei einer Bank arbeiten dürfen, erklärt die SNB. Ein Vermögensverwalter unterstehe an sich nicht diesem absoluten Verbot, dennoch habe der zuständige Bankrat die «reglementarische Abkühlperiode» auch in diesem Fall angewendet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.