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China fürchtet sich vor Spionen

Peking will nicht, dass ausländische Wirtschaftsprüfer in die Bücher chinesischer Börsenkandidaten blicken können. Das ist ein Rückschritt bei der Liberalisierung.

Zuschauen ist erlaubt: Ein Chinese beim Kursstudium in Fuyang. Foto: Keystone
Zuschauen ist erlaubt: Ein Chinese beim Kursstudium in Fuyang. Foto: Keystone

Peking verspricht, seine Finanzmärkte zu liberalisieren – und tut das Gegenteil. Das Finanzministerium hat die Umsetzung eines Zehnpunkteprogramms bis zum Jahresende angekündigt, wonach internationalen Steuerprüfern die Akteneinsicht bei chinesischen Börsenkandidaten verboten wird. Damit soll das ­Risiko vom Abfluss sensibler Informationen über chinesische Firmen ins Ausland eingedämmt werden. Nur noch chinesische Partnerunternehmen der internationalen Prüfer sollen künftig exklusiv Einsicht erhalten, um die Börsentauglichkeit der Bewerber anhand der Bücher zu bewerten.

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