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China bohrt in Norwegen nach Öl – trotz Friedensnobelpreis

Obwohl Oslo die Chinesen mit dem Friedensnobelpreis an den Dissidenten Liu Xiaobo verstimmt hat, hat das staatliche Unternehmen Oilfield Services einen Erdöl Vertrag in Norwegen unterzeichnet.

China interessiert sich für das Erdölvorkommen in der Nordsee: Plattform des norwegischen Konzerns Statoil.
China interessiert sich für das Erdölvorkommen in der Nordsee: Plattform des norwegischen Konzerns Statoil.
Keystone

Trotz aller Proteste gegen die Vergabe des Friedensnobelpreises an den Dissidenten Liu Xiaobo hat das staatliche chinesische Unternehmen Oilfield Services einen Vertrag mit dem norwegischen Konzern Statoil über Ölbohrungen in der Nordsee unterzeichnet.

Das Abkommen sei am 9. Dezember geschlossen, hiess es am Dienstag auf der Website von China Oilfield Services. Am 10. Dezember fand in Oslo die Verleihung des Friedensnobelpreises statt, den der inhaftierte Liu nicht entgegennehmen konnte.

Eine neue Bohrinsel werde im Sommer ihre Arbeit aufnehmen, hiess es. Statoil erklärte, durch das Abkommen bleibe die Ölförderung stabil und Bohrinseln würden modernisiert.

dapd/miw

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