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Britische Regierung arbeitet angeblich an Notfallplänen für BP

Die britische Regierung bereite sich auf einen Zusammenbruch des angeschlagenen Energiekonzerns vor. Dies meldet die Zeitung «The Times».

BP-Aktien werden für Investoren zu einem Risiko: Börsenhändler während der Anhörung von BP-Chef Hayward vor dem US-Kongress vor zwei Wochen.
BP-Aktien werden für Investoren zu einem Risiko: Börsenhändler während der Anhörung von BP-Chef Hayward vor dem US-Kongress vor zwei Wochen.
Reuters

Vertreter des Wirtschafts- und des Finanzministeriums führten Gespräche über die Zukunft des Ölmultis und schmiedeten Notfallpläne, berichtete die britische Zeitung «Times». Die Regierung stelle sich auf «alle Eventualitäten» ein, heisst es in der Dienstagsausgabe unter Berufung auf mit den Beratungen Vertraute. Weitere Details wurden nicht genannt. Das Finanzministerium wollte sich zu dem Bericht nicht äussern. Das Wirtschaftsministerium konnte für eine Stellungnahme zunächst nicht erreicht werden.

Die Ölpest im Golf von Mexiko entwickelt sich zu einem immer riesigeren Milliardenloch für BP. Die Aktien des Unternehmens, die von vielen britischen Pensionsfonds gehalten werden, haben seit Beginn der Katastrophe Mitte April beinahe die Hälfte ihres Werts verloren.

SDA/mt

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