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Bombardier mit Lieferengpässen

Der BLS-Chef Bernard Guillelmon bestätigt gegenüber der Berner Zeitung, was die Spatzen bereits von den Dächern pfiffen: Bombardier kann die 13 neuen Züge nicht termingerecht liefern, die auf der Strecke Bern-Brig eingesetzt werden sollen.

«Wir haben von Bombardier Signale erhalten, dass wir lediglich neun Züge auf den Fahrplanwechsel hin erhalten», sagte Guillelmon. Noch vor Monatsfrist hatte die BLS auf eine entsprechende Anfrage der Berner Zeitung dementiert, dass es Lieferschwierigkeiten gibt.

Um die Lücke der fehlenden vier Züge zu füllen, will die BLS Kompositionen des Typs Nina von der S1-Strecke abziehen. Das neue «Lötschberger»-Rollmaterial basiert technisch auf den Niederflur-Nahverkehrszügen Nina. Deshalb können die beiden Zugtypen zusammengekuppelt werden.

Bei Bombardier bestätigt man den Sachverhalt: «Es ist richtig, dass wir nur 9 der vertraglich 13 zugesicherten Lötschberger-Züge liefern können», sagte auf Anfrage Alfred Ruckstuhl , Geschäftsführer der Bombardier Transportation (Switzerland) AG. Das sei sehr bedauerlich, weil die BLS einer der besten Kunden sein.

Als Grund für den Lieferengpass nannte Rucklstuhl: «Es ist uns nicht gelungen, die Produktionskurve so rasch hochzufahren wie wir das erwartet haben.» Laut Ruckstuhl will Bombardier die restlichen Fahrzeuge «bis Ende Februar 2009» an die BLS ausliefern. Die Anschaffung der total 13 Züge kostet das Bahnunternehmen 105 Millionen Franken.

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