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Börse: UBS und CS tauchen

Die Schweizer Börse hat nach anfänglichen Gewinnen ins Minus gedreht. Massive Abgaben gibt es vor allem bei den Finanztiteln.

Der Swiss Market Index (SMI) hatte bei Handelseröffnung leicht zugelegt und zeitweise sogar die Marke von 6000 Punkten übersprungen. Er drehte aber wieder ins Minus und notierte zur Mittagszeit bei 5.881,35 Punkten, 0,74 Prozent tiefer als am Vortag. Noch deutlichere Verluste wurden von den Börsenschwergewichten Nestle und Novartis verhindert, die 2,8 beziehungsweise 1,9 Prozent zulegten. Roche verbesserte sich um 1,5 Prozent.

Die Verliererliste im Blue-Chips-Index SMI führten die ABB-Aktien mit minus 12,8 Prozent an. Tief im roten Bereich bewegten sich auch die Finanztitel. Credit Suisse tauchten um 8,1 Prozent, UBS um 7,0 Prozent, Julius Bär um 6,9 Prozent. Swiss Life gaben 4,6 Prozent nach, Swiss Re 4,5 Prozent, Baloise um 3,6 Prozent und der Zürich-Konzern um 2,3 Prozent.

«Die Stimmung ist lausig»

Marktbeobachter begründeten den fortgesetzten Niedergang der Börsen mit den Ängsten vor einer Rezession, die durch schlechte Prognosen in den Quartalszahlen zahlreicher Unternehmen genährt werde. «Die Stimmung ist lausig», sagte Dariusz Kowalczyk, Chefinvestmentstratege bei CFC Seymour in Hongkong. «Die Unternehmensergebnisse sind enttäuschend.»

Andere europäische Aktienmärkte gaben ebenfalls nach. In Frankfurt sank der Deutsche Aktienindex (DAX) um 3,16 Prozent auf 4426,56 Punkte und steuerte damit auf ein neues Jahrestief zu. Grösster Verlierer im DAX war bis Mittag Metro mit über 13 Prozent. Siemens und Allianz gaben je rund acht Prozent nach. In Paris sank der CAC 40 um 2,79 Prozent nach. In London notierte der FTSE 100 zur Mittagszeit 1,3 Prozent tiefer.

Japan zeitweise bei Minus sieben Prozent

Zuvor waren die Kurse an der Wallstreet in New York deutlich eingebrochen. Der Dow-Jones-Index mit den 30 wichtigsten Titeln sank am Mittwoch um 5,69 Prozent auf 8519,21 Punkte. Daraufhin stürzte der Nikkei in Tokio zeitweise um 7 Prozent, erholte sich bis Börsenschluss aber immerhin auf ein Minus von noch 2,5 Prozent bei 8460,98 Zählern. Am schlimmsten erwischte es in Asien die Börse in Südkorea: Der Kospi-Index fiel um 7,5 Prozent. Der Hang Seng in Hongkong schloss 3,6 Prozent tiefer.

AP/cpm

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