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Blut im Benzin

Folgt nun der Tag der Rache? Ferdinand Piëch war ein kühler Techniker der Macht. Im April verlor er die Kontrolle über VW. Was passiert heute?

«Bei einem Krieg bleiben nachher immer weniger übrig»: Ferdinand Piëch, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG. Foto: Laif
«Bei einem Krieg bleiben nachher immer weniger übrig»: Ferdinand Piëch, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG. Foto: Laif

Eigentlich glaubt man, in Weltkonzernen gehe es rational zu. Ferdinand Piëchs Karriere beweist ganz anderes. 23 Jahre regierte er den Automobilgiganten VW. Doch sein Leben liest sich wie eine Fernsehserie: voller Intrigen, harter Dialoge, jäher Wendungen.

Dabei lässt sich kaum ein kontrollierterer Konzernchef denken als Piëch: ein Ingenieur, ein Stratege – ein Techniker der Macht. Einer Macht, die praktisch absolut war. Wenn der Bus vor dem Firmenjet hielt, wussten die Piloten immer, ob Piëch dabei war. War er es nicht, schlenderten die Topmanager zum Flugzeug. War er dabei, rannten sie. Der Grund: Der letzte musste den ganzen Flug lang neben Piëch sitzen.

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