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Betriebsunfall mit verhängnisvollen Folgen

Das Bundesamt für Justiz verhinderte, dass Namen von Kundenberatern an die USA weitergegeben wurden – und liess damit ein US-Ultimatum verstreichen. Die Amerikaner deckten daraufhin die Bank Wegelin mit Klagen und Drohungen ein.

1741 bis 2012: Die Bank Wegelin musste unter Druck der USA kapitulieren.
1741 bis 2012: Die Bank Wegelin musste unter Druck der USA kapitulieren.
Keystone

Vergangenen Dezember wurde bekannt, dass die Amerikaner jenen elf Schweizer Banken, die primär im Fokus der Justiz stehen, erneut ein Ultimatum gestellt haben. Sie sollten den US-Behörden weitere Details zu ihrem Geschäft mit den USA liefern.

So forderten die Amerikaner alle Akten vom 1. Januar 2000 bis dato ein, die mit der Vermögensverwaltung von US-Kunden zu tun haben: E-Mails, Korrespondenz, Faxe, Sitzungsprotokolle, Notizen, Telefonlogs, Reiserapporte sowie Präsentationen, Memos und Berichte. Dabei hätten die Namen involvierter Banker, Treuhänder, Anwälte, Vermögensverwalter, Banken und Vermittler aufgeführt werden müssen. Zudem sollten alle Dokumente in Kopie ausgeliefert werden, die zeigen, wohin Schwarzgelder verschoben wurden.

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