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Bern kann Roche nicht umstimmen

Der Pharmakonzern beharrt auf der Schliessung von Roche Diabetes Care in Burgdorf und dem Abbau von 300 Jobs. Roche stelle den Betroffenen immerhin einen «guten Sozialplan» zur Verfügung, heisst es aus Bern.

In Burgdorf werden bald die Zügelschachteln gepackt: Roche baut 300 Stellen ab.
In Burgdorf werden bald die Zügelschachteln gepackt: Roche baut 300 Stellen ab.
Keystone

Roche, der Kanton Bern und die Stadt Burgdorf wollen sich gemäss einer gemeinsam Erklärung dafür einsetzen, dass keine Festangestellten arbeitslos würden. Der Kanton Bern will je nach Bedarf noch ein «RAV vor Ort» einrichten, um die Mitarbeiter optimal betreuen zu können.

Bern bevorzugt behandeln

Bei der Auslagerung von Aufträgen an Dritte wolle Roche Angebote aus dem Raum Burgdorf und dem Kanton Bern bevorzugt behandeln, heisst es in der Erklärung weiter. Zudem sei die Firma bereit, ein Engagement im Bereich des Wissens- und Technologietransfers insbesondere mit Berner Hochschulen zu konkretisieren.

Roche hatte im November im Zuge des weltweiten Restrukturierungsprogramms entschieden, das Werk in Burgdorf bis 2013 zu schliessen und die Tätigkeiten nach Mannheim zu verlegen. Davon sind mehr als 300 Stellen betroffen.

SDA/pbe

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