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Bericht: In der Schweiz drohen Tierfabriken

Der Bund kommt den Bauern entgegen und plant eine Änderung der Höchstierbestandesordnung. Eine Verdoppelung der bisherigen Zahlen ist möglich.

55'000 Tiere auf engstem Raum: Hühnerfarm in Ostdeutschland.
55'000 Tiere auf engstem Raum: Hühnerfarm in Ostdeutschland.
Keystone

Bis zu 3000 Schweine oder 36000 Legehennen sollen zwei Bauern künftig halten dürfen, wenn sie sich zu einer Betriebszweiggemeinschaft zusammentun. Dies berichtet die «SonntagsZeitung». Das wäre eine Verdoppelung der bisherigen Zahlen. So sieht es jedenfalls die geplante Änderung der Verordnung über die Höchsttierbestände vor, deren Vernehmlassung am Samstag abgelaufen ist.

Der Schweizer Tierschutz befürchtet, dass die Bauern kurzfristig eine Betriebszweiggemeinschaft gründen, um damit die Beschränkung von 1500 Schweinen oder 18000 Legehennen zu umgehen. «Eine solche Massentierhaltung würde der Qualitätsstrategie in der Landwirtschaft völlig zuwiderlaufen», sagt Geschäftsführer Hansuli Huber gegenüber der SonntagsZeitung.

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