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Beim Dreamliner lösen sich Teile vom Rumpf

Der Flugzeughersteller Boeing hat weiter mit seinem Sorgenkind zu kämpfen: Diesmal handelt es sich um Rumpfteile, die beim Dreamliner falsch eingebaut worden seien.

Bereits ausgelieferte Maschinen müssen untersucht werden: Boeing 787 Dreamliner in einem Hangar in Dublin. (26. Januar 2012)
Bereits ausgelieferte Maschinen müssen untersucht werden: Boeing 787 Dreamliner in einem Hangar in Dublin. (26. Januar 2012)

Der US-Flugzeugbauer Boeing kämpft mit neuen Schwierigkeiten bei seinem Langstrecken-Flieger Dreamliner. Das Unternehmen bestätigte heute Probleme mit bestimmten Zwischenteilen am hinteren Rumpf einiger Maschinen. Allerdings bestehe keine Gefahr für die Sicherheit.

Die amerikanische Zeitung «Seattle Times» hatte heute berichtet, dass Verbindungsstücke am Dreamliner-Heck falsch eingebaut worden seien. Dadurch hätten sich bei einigen Flugzeugen Teile vom Rumpf abgelöst. Boeing untersuche deshalb alle bereits ausgelieferten und fertig gebauten Maschinen auf den Fehler.

Fortschritte beim Reparaturplan

«Wir haben die Angelegenheit gut identifiziert und machen Fortschritte bei dem Reparaturplan», erklärte darauf Boeing. Das Unternehmen arbeite eng mit der US-Luftfahrtbehörde FAA zusammen und lege für sich «die höchsten Leistungsstandards bei der Sicherheit» an.

Der Dreamliner war 2011 mit dreijähriger Verspätung an den ersten Kunden ausgeliefert worden: Die japanische All Nippon Airways hat mittlerweile fünf der Langstrecken-Flieger erhalten. Weitere 50 sind bereits fertig gebaut und sollen demnächst an ihre Kunden ausgeliefert werden.

SDA/mrs

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