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Bei Swatch in Japan ist Arbeiten derzeit freiwillig

In Japans Fabriken ist die Stimmung von Angst und Unsicherheit geprägt. In den Niederlassungen von Swatch lässt man es den Angestellten frei, ob sie arbeiten wollen.

Das Kaiserreich Japan ist nach der EU, den USA und China der viertwichtigste Exportmarkt der Schweiz. 3 Prozent aller Schweizer Exporte gehen nach Japan. Auch Berner Unternehmen mit Niederlassungen vor Ort sind von der Krise direkt betroffen. Beispielsweise der Bieler Uhrenkonzern Swatch.

Präsent ist die Gruppe seit 2007 an Tokios Prestigemeile Ginza. Im 56 Meter hohen N. G. Hayek Center beschäftigt der Konzern rund 400 Mitarbeitende. Laut Swatch ist unter ihnen eine grosse Verunsicherung zu spüren. Darum stellt der Konzern es den Angestellten frei, ob sie zurzeit arbeiten wollen. «Wir versuchen, den Angestellten logistische Hilfe zu leisten, sofern sie dies wünschen. Wir lassen sie spüren, dass sie nicht allein sind», so Swatch-Sprecherin Beatrice Howald. Wer bleiben wolle, könne bleiben, wer den Grossraum Tokio verlassen wolle, solle dies tun. Swatch empfiehlt ausserdem allen Mitarbeitenden in Japan, die Situation auch in den Medien zu verfolgen und auf Behördeninformationen zu hören.

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