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Bei Novartis schrumpft der Reingewinn

Sowohl Gewinn wie auch Umsatz waren im letzten Quartal bei Novartis rückläufig. Konzernchef Jimenez sieht das Unternehmen dennoch auf Kurs.

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat in den Monaten Januar bis März 13,74 Milliarden Dollar Umsatz eingefahren. Das sind 2 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Der Reingewinn schrumpfte um 8 Prozent auf 3,09 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Das operative Kernergebnis schliesslich belief sich auf 3,69 Milliarden Dollar, ein Rückgang um ebenfalls 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der schlechte Geschäftsgang in den Divisionen Sandoz und Consumer Health habe das Resultat beeinträchtigt, erklärte Novartis. Gut seien die Geschäfte dagegen in den Divisionen Alcon und Pharmaceuticals gelaufen.

Im grössten Unternehmensbereich Pharmaceuticals etwa konnte der Umsatz um 2 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar gesteigert werden. Allein die seit 2007 eingeführten Medikamente wie Lucentis, Tasigna, Afinitor oder Gilenya hätten für Verkäufe in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar gesorgt und damit einen 33-Prozent-Zuwachs erzielt.

Jimenez zufrieden

Novartis-Chef Joe Jimenez sieht sein Unternehmen trotz rückläufigen Umsatz- und Gewinnzahlen im ersten Quartal weiterhin auf Kurs, die Anfang 2012 gesetzten Jahresziele zu erreichen. Einen zunehmenden Preisdruck spüre Novartis im Bereich Pharmaceuticals in Europa.

Für die neuen Medikamente, insbesondere für das Multiple-Sklerose- Mittel Gilenya sieht Jimenez eine grosse Zukunft. Es habe definitiv Kassenschlager-Potenzial. Bereits in diesem Quartal hätten sich die Umsätze auf rund 250 Millionen Dollar belaufen. Neben Gilenya gebe es zudem noch acht weitere neue Medikamente, von denen Novartis steigende Umsätze im Verlauf dieses Jahres erwarte.

SDA/mrs

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