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Bei den UBS-Devisenhändlern liegen die Nerven blank

Die weltweiten Devisenbetrügereien sind so gravierend wie der Liborskandal. Die grösste Bank der Schweiz steht mittendrin.

Der globale Devisenmarkt bildet den grössten Handelsplatz der Welt.
Der globale Devisenmarkt bildet den grössten Handelsplatz der Welt.
Keystone

Seine Bank habe 2013 «die meisten Leistungsziele übertroffen», freute sich UBS-CEO Sergio Ermotti am Dienstag. Kleinlaut wurde der Tessiner beim Ausblick. «Ergebnisverbesserungen unter den herrschenden Marktbedingungen» könnten «unwahrscheinlich» werden.

Ermotti begründete dies mit den Stürmen an den Märkten. Seiner Bank droht an einer anderen Front Ungemach. Die weltweiten Betrugsermittlungen gegen Devisenhändler in den Finanzhäusern nehmen dramatisch zu. Gestern meldete die Agentur Bloomberg, dass zwei führende Partner von Goldman Sachs die US-Investmentbank verlassen hätten, am Dienstag hatte sich die englische Lloyds von einem Devisenhändler getrennt, und bei der Deutschen Bank waren es drei Spezialisten, die in New York ihr Büro räumen mussten.

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