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Basellandschaftliche Kantonalbank mit höherem Halbjahresgewinn

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im ersten Halbjahr ihren Reingewinn um 3,3 Prozent auf 46,5 Millionen Franken gesteigert. Der BLKB flossen fast 300 Millionen Franken Neugelder zu.

Der Bruttogewinn sank wegen einer IT-Umstellung um 5 Prozent auf 93,8 Millionen Franken. Den Aufwand für den Ende drittes Quartal bevorstehenden Wechsel auf die Informatikplattform Avaloq bezifferte die BLKB auf 9,8 Millionen Franken. Ohne diesen wäre der Sachaufwand leicht unter jenem der Vorjahresperiode gelegen und der Bruttogewinn um 2,6 Prozent auf 103,6 Millionen Fr. gestiegen, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Mit dem operativen Geschäft sind die BLKB-Verantwortlichen zufrieden. Der Betriebsertrag legte gegenüber dem Vorjahresperiode um 1,4 Prozent auf 181,7 Millionen Fr. zu. Im Zinsengeschäft verzeichnete die Bank ein Plus von 1,9 Prozent auf 135,4 Millionen Franken - der Ertrag sank dabei zwar, der Aufwand jedoch weit stärker.

Optimistisch ins zweite Halbjahr

Auch im Hypothekengeschäft hat die Bank als Marktführerin in ihrem Einzugsgebiet weiter zugelegt: Diese Ausleihungen stiegen um 1,8 Prozent auf 13,5 Mrd. Franken. Die Spargelder stiegen derweil um 3,2 Prozent auf 7,9 Mrd. Fr. Den Neugeldzufluss bezifferte die Bank auf 281,6 Millionen im ersten Semester 2010.

Für das Gesamtjahr rechnet die BLKB mit einer Fortsetzung des operativen Wachstums. Ihre Firmenkundschaft in der Region sei jedenfalls weiterhin optimistisch. Erwartet wird zudem ein operatives Ergebnis in der Höhe jenes des Rekordjahres 2009.

Die BLKB weist nun im Weiteren einen Eigenmitteldeckungsgrad von 209,5 Prozent aus. Sie sei damit «hervorragend kapitalisiert», hiess es weiter. Ferner hat die BLKB ihren Finanzchef Herbert Kumbartzki in die Geschäftsleitung befördert; der Theologe und Ökonom ist seit 2007 Finanzchef und Risikoverantwortlicher.

SDA/jg

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