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«Barbie» bewahrt Mattel vor Absturz

Ein Rückruf von Baby-Spielzeug hat die Geschäfte von Mattel belastet. Nur die guten Verkäufe der Plastikschönheit «Barbie» sorgten im dritten Quartal für ein Umsatzwachstum beim US-Spielzeug-Hersteller.

Der Traum vieler Mädchen: Puppe «Barbie» rettet Mattel das Quartalsergebnis.
Der Traum vieler Mädchen: Puppe «Barbie» rettet Mattel das Quartalsergebnis.
Keystone

Die guten Verkäufe der Puppe «Barbie» sorgten im dritten Quartal dafür, dass der Umsatz des weltgrössten Spielwarenherstellers noch um 2 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar stieg. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 283 Millionen zu. Die Mattel-Tochter Fisher Price hatte im September insgesamt 11 Millionen Spielzeuge zurückgerufen; vom Dreirad bis zum Hochstuhl.

Grund waren Berichte darüber, dass sich Kinder geschnitten oder Teile verschluckt hätten. Das erschütterte das Vertrauen in die Marke. Auch die Modellautos von «Hotwheels» und «Matchbox» sowie die ferngesteuerten Wagen von «Tyco» liefen schlecht.

Skandal um mit Blei verseuchtes Spielzeug

Die Mattel-Aktie fiel am Freitag im frühen Handel um satte 8 Prozent. Da nützte es auch nichts, dass Firmenchef Robert Eckert sich zufrieden zeigte und davon sprach, das anstehende Weihnachtsgeschäft sei wie erwartet angelaufen.

Mattel ist die Nummer Eins der Branche und hatte gerade erst die Wirtschaftskrise und einen Skandal um mit Blei belastetes Spielzeug aus China verdaut. Aktuell macht der Rivale MGA Entertainment Ärger, der Hersteller der «Bratz»-Modepuppen. MGA wirft Mattel Industriespionage vor. Die beiden Firmen streiten sich schon seit längerem wegen der «Bratz»-Urheberrechte.

SDA/pbe

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