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Bank of America löst Hypothekenstreit mit Rekordvergleich

Einigung in der Auseinandersetzung über faule Kredite aus der US-Hypothekenkrise: Die Bank of America ist zur Zahlung von 8,5 Milliarden Dollar bereit. Das könnte andere Institute unter Druck setzen.

Die Bank Bank of Amerkica willigte heute in den teuersten Vergleich in der Geschichte der Bankenbranche ein. Zugleich ist die Summe von 8,5 Milliarden Dollar höher als alle Gewinne, die die Bank of America in den vergangenen drei Jahren erzielt hat.

Damit nicht genug: Das Institut will im zweiten Quartal 5,5 Milliarden Dollar für weitere strittige Fälle zurückstellen, teilte die Bank vor US-Börsenbeginn mit. Deswegen rechnet sie im zweiten Quartal mit einem Verlust von 0,88 bis 0,93 Dollar je Aktie.

Analysten erwarten, dass der Vergleich weitere Anbieter von hypotheken-besicherten Wertpapieren wie Wells Fargo und JPMorgan Chase unter Druck setzen wird.

Gewichtige Kläger

Die Bank of America wurde unter anderem von einflussreichen Vermögensverwaltern wie BlackRock oder der Allianz-Tochter Pimco verklagt. Allein diese beiden Investoren verhandelten mit dem nach Vermögenswerten grössten Institut der USA über Bonds im Volumen von 16,5 Milliarden Dollar, die in der Finanzkrise jeden Wert verloren haben.

Die Bank hat im Januar mit staatlichen Immobilienfinanzierern einen Vergleich ausgehandelt, der als Vorbild für eine Vereinbarung auch mit der privaten Seite galt. Die Lösung kostete sie 2,8 Milliarden Dollar und bescherte ihr einen Quartalsverlust.

SDA/rub

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