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Aufstand gegen die Lohnpolitik der ABB

Die ABB-Aktionäre sagten diese Woche nur ganz knapp Ja zum Vergütungsbericht. Die Gründe für das schlechte Ergebnis – und wieso es beinahe untergegangen wäre.

Das mit Abstand schlechteste Resultat der Geschichte: Nur gerade 51 Prozent der vertretenen Aktionäre genehmigten den Vergütungsbericht der ABB.
Das mit Abstand schlechteste Resultat der Geschichte: Nur gerade 51 Prozent der vertretenen Aktionäre genehmigten den Vergütungsbericht der ABB.
Keystone

Es könnte einfach nur Zufall sein. Einer, der dazu geführt hat, dass zweimal hintereinander kaum über ABB geschrieben wurde – obwohl es Grund dazu gegeben hätte. Und zufälligerweise ging es beide Male um dasselbe: die Löhne.

Den ersten Anlass für Schlagzeilen hätte der Vergütungsbericht geliefert, den ABB Anfang März publizierte. An einem Freitagabend nach US-Börsenschluss – als alle Welt bereits im Wochenende war. Der zweite wäre die ABB-Generalversammlung vom Mittwoch ge­wesen. Dem Tag vor dem arbeitsfreien 1. Mai, als die Aktionäre die Topsaläre absegnen sollten – und das um ein Haar nicht getan hätten. In der ABB-Mitteilung findet sich dazu dieser Satz: «Der Vergütungsbericht wurde in einer nicht bindenden Abstimmung genehmigt.»

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