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Atomausstieg kostet mehr als 100 Milliarden Franken

Der Nationalrat dürfte die Gesetzesgrundlage für erneuerbare Energien durchwinken. Auf die Konsumenten könnten in der Folge hohe Umstellungskosten zukommen.

Keine strahlenden Aussichten für die Atomlobby: Wolkendickicht über dem AKW Leibstadt.
Keine strahlenden Aussichten für die Atomlobby: Wolkendickicht über dem AKW Leibstadt.

Auf die Schweizer rollt eine Kostenlawine zu. Kommenden Mittwoch wird der Nationalrat aller Voraussicht nach den Atomausstieg auf Raten beschliessen. Kosten: Mehr als 100 Milliarden Franken bis zum Jahr 2035, das hat die Schweizerische Energiestiftung SES gemeinsam mit den Umweltverbänden erhoben. Denn pro Jahr müssen mehr als vier Milliarden Franken für erneuerbare Energien ausgegeben werden, um das schrumpfende Stromaufkommen aus Kernenergie auszugleichen. Laut SES sollen aber mit zunehmenden Investitionen in die Photovoltaik auch die Gestehungskosten für Solarenergie insgesamt um 70 Prozent fallen – und sich damit langfristig der Strompreis auch für die Endverbraucher einpendeln.

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